Die Leo-Kestenberg-Medaille
Der VDS verleiht die "Leo-Kestenberg-Medaille" an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für besondere Verdienste um die Förderung der Musikerziehung. Die Verleihung erfolgt alle zwei Jahre im Rahmen der Bundesschulmusikwoche.
Ausgezeichnet wurden bisher:
2008 | Prof. Karl Karst, Köln |
2004 | Verband deutscher Musikschulen (VdM), Bonn |
2002 | Gerhard Schöne, Potsdam |
2000 | Dr. Bernhard Freiherr Loeffelholz von Colberg/ |
1998 | Dr. Peter Hanser-Strecker, Mainz |
1996 | Knut Grotrian-Steinweg, Braunschweig |
1994 | Prof. Dr. Horst Rumpf, Frankfurt/Main |
1992 | Prof. Diether de la Motte, Wien |
1990 | Gerd Albrecht, Hamburg |
1988 | Dr. Hanna-Renate Laurien (†), Berlin |
Zur Verleihung der Leo-Kestenberg-Medaille 2008
Anlässlich der 27. Bundesschulmusikwoche 2008 wurde die renommierte "Leo-Kestenberg-Medaille" für besondere Verdienste um die schulische Musikerziehung verliehen. Träger der Leo-Kestenberg-Medaille 2008 ist Prof. Karl Karst, Programmchef von WDR 3 und Gründer der gemeinnützigen bundesweiten "Initiative Hören", die sich an Kinder und Jugendliche wendet. Prof. Dr. Ortwin Nimczik, Bundesvorsitzender des Verbandes Deutscher Schulmusiker (VDS), würdigte Karst als einen der profiliertesten deutschen Hörfunkmacher im Bereich des Kulturradios. "Annähernd jeder vierte Jugendliche in Deutschland ist mittlerweile irreversibel hörgeschädigt – durch zu lautes Hören von Musik. Die Arbeit von Prof. Karst ist ebenso politisch wie pädagogisch. Seine präventive Arbeit in Bezug auf Hörschäden und seine kreative "Schule des Hörens" befördert die musikpädagogische Basisarbeit und sendet Signale in die kulturpolitischen Entscheidungsgremien. Somit hat sie höchste bildungspolitische Relevanz", so Nimczik in seiner Laudatio


