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Schulen musizieren

Schulkonzerte, gemeinsame Auftritte und Musiziertage gehören seit langem zu einem lebendigen Schulleben. Was steckt pädagogisch dahinter?

Bedeutung von Schulmusikveranstaltungen

Schulkonzerte, Klassenvorspiele, Musiziertage und ähnliche Formate sind häufig der sichtbare Höhepunkt eines ganzen Schuljahres im Fach Musik. Sie machen Lernprozesse hörbar und tragen wesentlich zur Identität einer Schule bei.

Pädagogischer Wert von Auftritten

Motivation durch gemeinsames Musizieren

Gemeinsam zu musizieren ist eine besondere Form sozialen Lernens. Schülerinnen und Schüler erleben, dass das Ergebnis von allen gemeinsam getragen wird und dass jede Stimme zählt - im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Organisation und Vorbereitung

Damit eine Schulmusikveranstaltung gelingt, lohnt sich eine längere Vorlaufzeit. Bewährt hat sich folgende Grobstruktur:

  1. Frühzeitige Festlegung von Termin, Ort und Format.
  2. Klare Rollenverteilung zwischen Lehrkräften, Schulleitung und Schülerinnen und Schülern.
  3. Realistische Programmlänge - lieber kürzer und konzentriert als überladen.
  4. Technische Vorbereitung (Licht, Ton, Bühne) rechtzeitig klären.
  5. Gemeinsame Reflexion nach der Veranstaltung mit den Beteiligten.

Worauf rechtlich zu achten ist

Bei öffentlichen Auftritten gelten je nach Konstellation urheberrechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen. Schulen sollten frühzeitig prüfen, welche Vereinbarungen mit Verwertungsgesellschaften oder dem Schulträger nötig sind, wenn geschützte Werke aufgeführt werden.

Kein offizielles Archiv

Wir dokumentieren keine konkreten Schulkonzertreihen oder Festivalformate. Wer historische oder aktuelle Daten zu bestimmten Veranstaltungen sucht, sollte sich an die Veranstalter, die jeweiligen Schulen oder die zuständigen kulturellen Institutionen wenden.

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